paul_mh hat geschrieben: ↑Do 15. Aug 2024, 22:53
Hallo,
Link einfügen geht am einfachsten hier, wenn man den Link einfach hier rein kopiert, dann markiert und dann auf "Link" Symbol drauf klickt was zwei Kettenglieder darstellt.
Naja dann wird der Anbieter wohl in der Zwischenzeit umgezogen sein könnte ich mir vorstellen.
Die Motoren sind bei den Autos grundsätzlich mal das kleinste Problem, also ich würde da für den Austauschmotor keinen Aufpreis zahlen.
Was die Autos leiden lässt ist
• Rost
• Harter Alltag wie zb Baustelle
• Alterung von Kunststoff, Gummiteilen und Dichtungen, was durch Hitze und UV beschleunigt wird
• beim 5 Zylinder die Luftführung aus Pappe zum Kühler- wen defekt führt das zu chronischer Überhitzung
• Rost
Wenn der selbst schraubt, immer wieder bisschen geschweißt hat dass er TÜV bekommt und schon einen zweiten stehen hatte als Ersatzteilspender, dann muss man erstmal davon ausgehen, dass die Karre eigentlich fertig gefahren ist.
Für mich sieht das so aus als wüsste der Verkäufer ganz genau, dass jetzt einfach sehr viel zu tun wäre und hat dafür aber keine Zeit/Geld/Lust.
Kurze Anekdote aus meinem Alltag mit 32B: ich hab mein Auto 2011 umfangreich Instand gesetzt, also die klassischen Stellen geschweißt, alle Roststellen ordentlich lackiert und dann mit Hohlraum- und Unterbodenschutz behandelt. Dann immer brav Wartungen gemacht, Steinschläge ausgebessert im Lack und im Unterbodenschutz. Auto steht auf den ersten Blick gut da, insbesondere auch von unten
Aber beim TÜV dieses Jahr kam der Schraubenzieher zur Anwendung und da gab es einige Stellen, die trotz 5kg Fett in dem Hohlräumen komplett von innen durch gerostet waren. Ich hab das jetzt geflickt, weiß aber ganz genau dass die Karosserie am Ende ist. Das Auto soll jetzt noch Haus-Baustelle überstehen zwei Jahre und dann ist Schluss. Kann man auch nicht mehr ordentlich schweißen weil ständig überall das Fett raus tropft sobald man vom Schweißen Wärme rein bringt... Wenn ich dann mein Auto in zwei Jahren verkaufen würde, dann würde das Inserat sehr viel Ähnlichkeit haben mit dem hier geteilten
Beste Grüße,
Paul
Hallo Paul
Da hast Du wohl besonders harte Winter mit viel Salz gehabt, das ist nicht mit den deutschen Wintern zu vergleichen. Ich hatte von 2004-2017 ein 87er Trophy als Winterauto, der hatte beim Kauf einen Hagelschaden und schlecht reparierten Heckschaden. An dem habe ich nur die Technik instand gehalten, keinerlei Rostvorsorge oder Lackschäden beseitigt. Der war ständig mit drei Kinder unterwegs und oft überladen.
Vorher hatte er 4 Vorbesitzer im Stuttgarter Raum, das heißt das Auto hat 30 deutsche Winter erlebt, geschweißt habe ich nur die Heckklappe. Der ging dann 2017 mit 325000km nach Berlin und wurde dort weiter gefahren, sicher immernoch ohne Hohlraumschutz. Im März habe ich gerade ein Foto bekommen, da wurde er neu lackiert, so schlecht kann er also immernoch nicht sein.
Der andere Passat ist bei uns seit 2001 Familienkutsche, das Sommer-Schlechtwetterauto. Er hat noch nie einen Winter gesehen, aber muss immer im Sommerhalbjahr raus wenn das Wetter für meine Luftgekühlten zu schlecht ist. Der steht da wie ein Neuwagen, 2018 habe ich mich bei ihm auch mal um Hohlraumschutz gekümmert.
So gut sind aber nur die späten Baujahre, 87 und 88.
Seit 2018 habe ich ein Vollverzinkten Audi Typ 89 als Winterauto, ja der rostet nicht, bei dem löst sich dafür der Lack unter Sonneneinstrahlung auf. Bei Kleinanzeigen gibt es aber genug Audi 80 mit Rostschäden, unter harten Bedingungen rosten die auch.
Das mal nur zum Vergleich.
Viele Grüße, Matthias